Der Bildhauer Carl Constantin Weber stellt in der Neuhauser Kunstmühle in Salzburg einen repräsentativen Querschnitt seines künstlerischen Schaffens der letzten Jahre aus. Weber, dessen Schaffen vor allem im öffentlichen Raum wahrgenommen wird, zeigt in dieser Ausstellung seine Meisterschaft im kleinen und mittleren Format.
Das bevorzugte Material des Künstlers ist die Bronze, er beherrscht auch den technischen Gussvorgang mit allen Finessen. Aber auch eine großformatige Arbeit in Lärchenholz, aus einem mehrhundertjährigen Block in einem Stück geschaffen, ist ein zentrales Exponat. In vielen Arbeiten ist ein Rückbezug auf die großen Werke im öffentlichen Raum erkennbar: der „Maibaum“ von Norderstedt und die „Schleswigerin“ seien als Beispiele für viele weitere genannt. Webers Plastiken bespielen Innen-wie Außenräume gleichermaßen.
Der 1966 in Wolfsburg als Sohn des Bildhauers Jürgen Weber geborene Künstler erwarb nach seiner Ausbildung als Steinbildhauer, Bronzegießer und Ziseleur 1993 sein Bildhauerdiplom als Meisterschüler bei Joachim Schmettau an der Hochschule der Künste in Berlin. Er wurde 2000 zum Professor für Grundlagen der Gestaltung an der FH Magdeburg berufen und wechselte 2006 an den Fachbereich Architektur an der Hochschule Anhalt in Dessau.
Er ist verheiratet, Vater von drei Kindern und lebt in Potsdam.
Ausstellungsdauer: 29.10. bis 29.12.2011
Neuhauser Kunstmühle
Mühlstraße 5a, 5023 Salzburg
www.neuhauser-kunstmuehle.at
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November 2011








