Die Skulpturen von Juan Muñoz haben eine aussergewöhnliche physische Präsenz, in der die Stille und die Einsamkeit eine zentrale Rolle spielen. Seine Akrobaten, Zwerge, Tänzer und asiatischen Typen stehen neben den berühmten menschlichen Figuren mit der kugelförmigen Basis. Sie scheinen miteinander zu agieren und zu kommunizieren ? deshalb sind sie auch als ?Escenas de conversación? bekannt.
Juan Muñoz (Madrid, 1953 ? Ibiza, 2001), war ein wegweisender spanischer Bildhauer. Von 1984, dem Jahr seiner ersten Einzel-Ausstellung, bis zu seinem frühen Tode blieben ihm nur 16 Jahre, um ein außergewöhnliches, weltweit beachtetes Werk zu schaffen. Nachdem er im Jahre 2000 den Premio Nacional de Artes Plásticas erhalten hatte, war er der erste spanische Künstler, der im Juni 2001 für eine Ausstellung in der Turbine Hall der Tate Modern in London eingeladen wurde. Muñoz starb zwei Monate später auf dem Höhepunkt seiner Karriere, kurz bevor eine grosse Retrospektive im Hirshhorn Museum in Washington eröffnet werden sollte.
Die Ausstellung läuft bis zum 28. September 2009, dann vom 31. Oktober 2009 bis zum 18. Januar 2010 in der Fundación Serralves, Oporto.
Weitere Informationen: http://www.museoreinasofia.es/index.html








