Die Retrospektive blickt auf eine 30 -jährige Karriere zurück . Thomas Schütte beeindruckt mit einem außergewöhnlich vielfältigen Werk, das sein unablässiges Experimentieren mit Themen, Techniken und Materialien abbildet. International zählt er zu den wichtigsten künstlerischen Positionen aus Deutschland. Mit dem handwerklichen Können zeigen seinen Arbeiten gerne mit schwarzem Humor präsentierte, gesellschaftskritische Themen. Thomas Schütte wurde bekannt mit seinen Architekturmodellen, ebenso allerdings drückt er sich mit Fotografien, Aquarellen sowie Installationen und Skulpturen aus. So verschiedenartig die Medien, in denen Thomas Schütte arbeitet, so konstant sind die Themen in seinem Werk, die immer wieder das menschliche Miteinander ins Zentrum holen.
Thomas Schütte wurde 1954 in Oldenburg (Deutschland) geboren. Er studierte an der Kunstakademie Düsseldorf von 1973-1981 (mit Fritz Schwegler, ab 1975 mit Gerhard Richter). Nach der ersten Einzelausstellung 1979 folgten große Ausstellung wie u. a. in der Whitechapel Art Gallery in London 1998, Dia Art Foundation, New York, 1998-1999, und im Haus der Kunst in München 2009. Seine Arbeiten waren bei der Documenta 8 (1987), 9 (1992) und 10 (1997) und bei der Skulptur Projekte Münster, 1987 und1997. Sein Auftritt bei der Kunstbiennale Venedig 2005 stellt einen Höhepunkt seiner Karriere dar. Er wurde mit seiner Skulptur mit dem Preis für den besten Künstler der Ausstellung ausgezeichnet. Heute lebt und arbeitet er in Düsseldorf.
Kuratiert von Lynne Cooke
17. Februar bis 17. Mai 2010
Ort: Museo Nacional Centro De Arte Reina Sofia, Madrid (E)
www.museoreinasofia.es
News-Detail
März 2010








