Project Arts Centre

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Irlands Kunstzentrum fördert Performance und bildende Künste

Mario García Torres, Open, 2004-2013 - Image courtesy Project Arts Centre, Dublin
Irlands Kunstzentrum fördert Performance und bildende Künste

Das Project Arts Centre ist eines der führenden Kunstzentren in Irland auf dem Gebiet der Entwicklung und Präsentation von zeitgenössischer Kunst. Der Schwerpunkt liegt auf der Förderung der nächsten Generation von irischen Künstlern aus allen Bereichen der Performancekunst und der Bildenden Künste. Unterstützt vom Kunstrat und dem Dubliner Städterat veranstaltet das Zentrum jährlich über 620 Events, kuratiert und koordiniert 6 Ausstellungen und unterstützt die Wanderausstellungen von 34 unabhängigen Künstlern im Rahmen des Projekts Catalyst initiative.

Das Zenrum initiiert Ausstellungen mit renommierten, internationalen Künstlern. Derzeit stellt der australische Künstler Mikala Dwyers das Werk „Panto Collapsar” in Irland aus, welches noch bis zum Frühjahr 2014 an verschiedenen Orten in Irland zu sehen sein wird. Die nächsten Künstler, die in der Galerie ausstellen, sind die Tschechen: Eva Kotátkova und Dominik Lang.

Céline Condorelli, Structure for Public Speaking, 2012 – 2013 – Image courtesy Project Arts Centre, Dublin

Additionals
Kunst und Architektur sind zwei wichtige Säulen der Programmarbeit des Project Arts Center. Das Zentrum bringt die Architektin und Künstlerin Céline Condorelli in einem einzigartigen und spannenden künstlerischen Dialog zusammen mit  Theaterkünstlern der Initiative The Company. Kuratiert wird die Ausstellung von Tessa Giblin und Cian O'Brien.

In der Galerie werden 5 Skulpturen ausgestellt, die sich als provokante Mischformen, bestehend aus Form und Funktion, nutzvollen und nutzlosen Dingen präsentieren: „Structure für Communicating with Wind”, „Structure for Listening”, „Structure for Preparing the Piano”, „Structure for Reading” und „Structure for Public Speaking”. Das Ensemble, das aus Céline Condorellis Reise als „Tiger” und Cornelius Cardews Filmmusik „The Tigers Mind” resultierte, wurde im Verlauf eines Projekts entwickelt, welches von der Filmemacherin Beatrice Gibson und dem Typographen Will Holder ins Leben gerufen wurde. Additionals sind nun Teil des work-in-development Projektes von The Company beim Project Arts Centre.

Durch die Kombination von bestehenden Objekten - wie Turm ähnlichen Lautsprecheraufbauten, einer „Weltraumdecke” umfunktioniert in eine Gardine oder einem Ercol Stuhl, der auf eine Leiter gesetzt wird – sind Condorellis Additionals” von einer ähnlichen Attitüde wie Michelangelo Pistolettos „The Minus Objects” geprägt und führen diese Linie sogar weiter aus. Außerdem provozieren sie Fragen bezüglich der Kunsthaftigkeit und Reproduzierbarkeit von Kunstwerken, indem sie als Kulissen in weiteren filmischen Kontexten auftauchen.

Céline Condorelli, Additionals, 2013 – Image courtesy Project Arts Centre, Dublin

Ausgebildet als Architektin und tätig als Autorin der anerkannten Support Structures” hat Céline Condorelli die Hinterfragung der ungeschriebenen Gesetze der Ausstellungsarchitektur, der maßgebenden Autonomie von Kunstwerken und der Identität von Künstlern zu ihrem Projekt gemacht. Additionals” ist ein Ensemble, welches verschiedene Rollen spielen soll, um so verschiedenen Zwecken zu dienen und nützlich zu sein.

Die Galerie und die Ausstellung von Céline Condorelli sind ein Nebenprodukt, das aus dem kreativen Prozess der Company entstand, in so fern, als das sie mit den 5 Strukturen während der Dauer ihrer Ausstellung arbeiten. Die Company hat ihre eigenen Formen des Theaters entwickelt und versucht damit, die Grenzen des konventionellen Theaters zu überwinden. Gleichzeitig nutzen sie die neuartigen Formen auf konventionelle Art als Basis für neue Überlegungen. Herrührend von Condorellis Interesse für unterstützende Strukturen, Objekte und Identität von Kunst und Architektur wird die Company mit Additionals” arbeiten, um sich mit ähnlichen Konstruktionen bestehend aus Bedeutung und Besetzung im Theater auseinanderzusetzen: „Wir wollen den Impuls vermeiden, den Additionals als Requisite eine narative Rolle zu übertragen und keine Repräsentation hervorbringen. Wir wollen, dass diese 5 Strukturen als Objekte wahrgenommen werde.“

Jennifer Tee, Practical Magic, 2013 - image courtesy Project Arts Centre, Dublin

RGKSKSRG
Neben Céline Condorellis „Additionals”, sieht RGKSKSRG eine Reaktion auf Jennifer Tees „Practical Magic” (29 August – 26 October 2013) vor.

RGKSKSRG ist eine kuratorische Vereinigung von Rachael Gilbourne und Kate Strain, die zwischen Amsterdam und Dublin angesiedelt ist. Zentrale Aufgaben beinhalten die Auftragsvergabe, Ausstellung und Kontextualisierung von Zeitgenössischer Kunst.

Additionals - Céline Condorelli, featuring The Company
06.11.2013 – 18.01.2014
RGKSKSRG

04.11.2013 – 18.01.2014

Project Arts Centre

Dublin, Ireland

www.projectartscentre.ie

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