Copper Crossings: Kunst, Design, Architektur und Wissenschaft auf der Triennale in Mailand

Mediadaten 2017

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Kupfer als Inspirationsquelle

Mischer traxler, Limited Moths, 2008
Kupfer als Inspirationsquelle

Kupfer, dargestellt in seinen vielfältigen Formen und Anwendungsmöglichkeiten, ist das Hauptthema von Stichwort Kupfer, der ersten Ausstellung, die sich dem Thema Kupfer dank des interdisziplinären Ansatzes mit Arbeiten aus den Bereichen Kunst, Design und Architektur sowie Anwendungen aus Wissenschaft und Technik aus einer ganz anderen Richtung her annähert. Kupfer bildet die gemeinsame Grundlage für Schaffende aus den unterschiedlichsten Bereichen, die formalen, strukturellen und künstlerischen Qualitäten dieses Materials auf neuartige Weise zu entwickeln.

In der Abteilung für Gegenwartskunst sind 30 Arbeiten zu sehen, die die bedeutendsten Kunstströmungen der Nachkriegszeit verkörpern, von Arte Povera und Minimalismus bis hin zu den neusten Trends.

Lucio Fontana, Concetto Spaziale, New York Grattacielo, 1962 - photo Paolo Vandrasch

Die ausgestellten Stücke zeugen von der kraftvollen Anziehung die Kupfer über die Jahre hinweg ausgeübt hat und präsentiert die verschiedenen Strömungen, die sowohl glänzende, oxidierte oder mit Säure behandelte Platten als auch gewebte Drähte, filigrane Formen und ungewöhnliche Kombinationen mit anderen Materialien oder reflektierende Parabolspiegel in ihren Arbeiten verwenden.

Einige der Stücke sind lange nicht ausgestellt, andere speziell für die Ausstellung geschaffen worden. Historische Werke unter anderen von Lucio Fontana, Fausto Melotti, Carl Andre, Joseph Beuys, Anselm Kiefer und Marisa Merz sind zu sehen. Zu den ausgestellten zeitgenössischen Künstlern zählen Roni Horn, Cristina Iglesias, Damián Ortega sowie Künstler der jüngeren Generation wie Andrea Sala, Alicja Kwade und Danh Vo, um nur einige zu nennen.

Großes Interesse hat Kupfer in der Designwelt hervorgerufen, mit überraschenden und ausgefallenen Ergebnissen im Bereich alltäglicher Haushaltgegenstände wie in der Arbeiten von Martí Guixé, Gunjan Gupta, Poul Henningsen, Shiro Kuramata, Ross Lovegrove und Tobia Scarpa, Ettore Sottsass, um nur einige zu nennen.

ShiroKuramata, How High is the Moon, 1986 - Courtesy Friedman Benda & the artist

Der Bereich Architektur wird durch zehn maßstabsgetreue Modelle von einigen der wichtigsten Architekten erschlossen, es handelt sich dabei um Leihgaben der Fondazione Aldo Rossi, Fondazione Renzo Piano, Herzog & de Meuron Architecture Studio, Fondazione MAXXI und Steven Holl Architects, New York.

Die der Technik gewidmete Abteilung schließlich zeigt Anwendungen aus den Bereichen IT, Medizintechnik und Energieweiterleitung: Kupfermineralien in den verschiedenen Phasen des Herstellungsprozesses, elektromagnetische Maschinen, Stromgeneratoren, Schnittstellen von Betriebssystemen, Computer, Telefone und Partikelmesssysteme.

Marisa Merz, Senza titolo, 1993 - photo Paolo Pellion - Courtesy Fondazione Merz

Das Ausstellungskonzept wurde von Elena Tettamanti entwickelt und von Eight Art Project koproduziert – einem für die Produktion von Projekten im Bereich zeitgenössische Kunst und Design neu gegründeten Unternehmen – in Zusammenarbeit mit Triennale di Milano, Triennale Design Museum und Istituto Italiano del Rame unter der Schirmherrschaft des Europäischen Kupferinstitutes.


Stichwort Kupfer

Kupferformen in zeitgenössischer Kunst, Design, Technik und Architektur
Kuratoren: Antonella Soldaini & Elena Tettamanti
Bis 9.11.2014

Triennale di Milano

Milan, Italien

www.triennale.it

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