Der Skulpturengarten von Hannah Peaschar startet die Sommersaison 2014

Mediadaten 2017

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Kunst und Natur

Rob Ward, Shoe, 2009 - Courtesy of The Hannah Peschar Sculpture Garden
Kunst und Natur

Dichte Laubbäume und alter Baumbestand, unterstreichen, rahmen und bereichern die wechselnde Sammlung zeitgenössischer Skulptur in dem Garten, den die Kuratorin Hannah Peschar gemeinsam mit ihrem Mann, dem preisgekrönten Landschaftsarchitekten Anthony Paul, vor etwa 30 Jahren erschaffen hat. Als einer der ersten seiner Art in Großbritannien, zeigt der Skulpturengarten in jeder Sommersaison über 100 Werke von mehr als 40 Künstlern aus Großbritannien und dem Rest Europas.

Hannah und Anthony entdeckten diesen Ort in der Gegend von Surrey in den 1970er Jahren; sie erkannten sein Potential sofort. Der Garten war ursprünglich in den 1920er Jahren angelegten worden, wurde danach jedoch dem Verfall preisgegeben: mit umgestürzten Bäumen, hüfthohen Brennnesseln und einem Bach, der jeden Winter über seine Ufer trat. Anthony und Hannah stellten sich der enormen Herausforderung den Garten und den Bach zu bändigen. Sie bauten ein Wehr, legten große Teiche, umgeben von altem Bäumbestand und dichten Laubbäumen, an. Das Wasser schafft nun Bewegung, Struktur und Licht: schnell fließende Wasserläufe, eine Kaskade und ruhige Wasserflächen, in denen sich Bäume und andere Pflanzen spiegeln.

Penelope Batley, Storm in White Tea Cups, 2008 - Courtesy of The Hannah Peschar Sculpture Garden

Anthonys Geburtsort in Neuseeland, hat ihn dazu inspiriert wundervolle architektonisch anmutende Pflanzen wie das Mammutblatt (Gunnera manicata) und den Riesen-Bärenklau anzupflanzen. Im Gegensatz zu traditionellen englischen Gärten wachsen hier keine blühenden Pflanzen (abgesehen von dem üppigen Teppich aus Wildblumen im Frühjahr), auch gibt es keine Begrenzungen oder Beete, nichts ist künstlich angelegt.

Die Aufstellung der Skulpturen in Hannah’s und Anthony’s Garten steht im Mittelpunkt des Interesses und macht ihn so besonders. Die enge Verbindung zwischen Kunst und Natur ist für sie entscheidend; etwa in der Art und Weise wie eine Pflanze eine Skulptur umrahmt, oder wie eine Skulptur die Pflanzen in seiner Umgebung akzentuiert (wie etwa die Textur der Bäume oder die Farbe des Mooses), oder wie ein Sonnenstrahl die Oberfläche einer Skulptur umspielt. In Hannahs Augen ist die Mitte des Rasens der langweiligste Ort, um ein Objekt aufzustellen. Das Entdecken von Skulpturen in den entlegenen Teilen des Gartens gehört zum Kunstgenuss und offenbart den Besuchern magische Momente.

Ronald van der Meijs, Sound Architect 5 - Courtesy of The Hannah Peschar Sculpture Garden

Die Ausstellung ist während der Sommersaison für die Dauer von sechs Monaten zu sehen. Der Skulpturengarten ist offen für alle, gerne für auch Schulen, Kunst- und Gartenvereine, Verbände und andere Gruppen.

Zahlreiche Besucher kommen Jahr für Jahr immer wieder zurück, um sich die ständig verändernde Sammlung anzusehen.

2014 scheint eine besonders spannende Saison zu werden. Hannah Peschar hat interessante neue Künstler ausgewählt: die Besucher erwartet eine Explosion von Farben, außergewöhnliche Materialien und faszinierende Formen. Die diesjährige Ausstellung verspricht auch, größer und noch besser als je zuvor zu werden.

Unter den ausgestellten Künstlern sind auch vier Mitglieder von sculpture network vertreten:


Simon Hitchens
Martina Lauinger
Rob Ward
Wijnand Zijlmans


Der Garten ist von Anfang Mai bis Ende Oktober,  freitags und samstags, von 11 bis 18 Uhr, an Sonn- und Feiertagen, von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Der Garten bleibt montags geschlossen, wird aber für Gruppen ab vier Personen von Dienstag bis Donnerstag nach Vereinbarung geöffnet.

Walter Bailey, Cloud Caught in a Thicket, 2012 - Courtesy of The Hannah Peschar Sculpture Garden

The Hannah Peschar Sculpture Garden
2.05 - 26.10.2014
Surrey, Großbritannien

www.hannahpescharsculpture.com

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