Erlebnisorientierte Arbeiten der Sammlung Kiasma in Finnland

Mediadaten 2017

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Die vier Elemente: Wege zum Verstehen der Wirklichkeit

Anssi Pulkkinen & Taneli Rautiainen, Dialogi, 2014 - Donation KPMG - photo Petri Virtanen - Courtesy Finnish National Gallery
Die vier Elemente: Wege zum Verstehen der Wirklichkeit

Kiasma, das Museum für Zeitgenössische Kunst in Helsinki, präsentiert eine Ausstellungsreihe, mit der Arbeiten mit Erlebnischarakter aus seiner Sammlung hervorgehoben werden. Elements ist eine der Ausstellungsreihen und sie richtet ihr Hauptaugenmerk auf die Art des Universums und die menschlichen Beziehung zu den vier Elementen: Luft, Wasser, Erde und Feuer in Verbindung mit Energie und Licht.

Über die Zeitalter hinweg wurden die vier Elemente als Mittel verstanden, die Wirklichkeit zu begreifen. Heutzutage studieren Physiker, Kosmologen und auch Künstler die Struktur des Universums. Diese Ausstellung erforscht die menschliche Beziehung zur Welt und den Naturkräften mittels einer Auswahl von Arbeiten aus der Sammlung Kiasma.

Elina Autio, Pipework, 2013 - photo Petri Virtanen - Courtesy Finnish National Gallery

Die Themen der Arbeiten reichen von Anfang zu Zerstörung, von Veränderungen zu Stetigkeit oder von Leichtigkeit zu Schwere. Einige der Arbeiten erinnern an durch die Natur inspirierte zwiespältige Gefühle von Staunen und Furcht in der Romantik oder an die fundamentale Ungewissheit der Dinge. Unsere Beziehung zur Natur umfasst Wissenschaft, Forschung und Sorge über den Zustand der Umwelt.

Ein weiterer in der Ausstellung erforschter Aspekt ist die Wahl der Materialien in der zeitgenössischen Kunstpraxis sowie die Empfindungen, die sie hervorrufen. Die ausgestellten Arbeiten nehmen mit dem Betrachter über ihre Materialien, von Goldblatt über Glas, Stein und Wolle zu Feuer und Licht Verbindung auf.

Maaria Wirkkala, Solitude in Stability, 2006 - Donation Friends of Kiasma - photo Pirje Mykkänen - Courtesy Finnish National Gallery

Dialogue (2014) von Anssi Pulkkinen & Taneli Rautiainen wurde von Virginia Woolf’s Erzählung To the Lighthouse (1927) inspiriert, welche die Grenzen der Wahrnehmung, Vorstellung und Begegnungen erforscht.

Maaria Wirkkala, die den Boden per Hand mit 2.952 Metallblättern vergoldet hat, sagt über ihre Arbeit „Ich denke ständig an Bewegung, an Unsicherheit. Das bezieht auch Unsicherheit hinsichtlich grundlegender Dinge, wie den Fußboden, ein. Der, auf dem wir stehen, auf dem wir entlanggehen. In meiner Arbeit steht Gold nicht auf dem Sockel. Man geht darüber.“

Mariele Neudecker, Ajattele yhtä asiaa Think of One Thing, 2002 - photo Sanna Ikäläinen - Courtesy Finnish National Gallery

Mariele Neudeckers Installation besteht aus vier Glasvitrinen, die in Nebel gehüllte Miniaturberglandschaften enthalten, die Landschaftsmalerei der Romantik heraufbeschwörend. Zeugnisse menschlicher Tätigkeit sind auch auf den Bergen zu sehen.

Die Künstlerin möchte das Erleben des Betrachters umdrehen, indem sie zweidimensionale Bilder in eine dreidimensionale Form verwandelt.

Die von Arja Miller (Chefkurator), Eija Aarnio und Saara Hacklin kuratierte Ausstellung zeigt ebenfalls Arbeiten von Elina Autio, Enzo Cucchi, Carolus Enckell, Jussi Heikkilä, Jannis Kounellis, Janne Laine, Liisa Lounila, Elina Merenmies, Mario Merz und Tuula Närhinen.

Elements
Bis 9.08.2015

Kiasma

Helsinki, Finnland

www.kiasma.fi

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