Lustwarande '15

Mediadaten 2017

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Rausch und Schmerz – Oder der Status quo in zeitgenössischer Skulptur

Kevin Van Braak Shards, Nuclear Weapons, 2012
Rausch und Schmerz – Oder der Status quo in zeitgenössischer Skulptur

Sechzehn Künstler aus der ganzen Welt präsentieren vom 29. August bis 25. Oktober aktuelle und neue Werke, die extra für Lustwarande '15 geschaffen wurden.

Unter dem Titel Rapture & Pain untersucht diese fünfte Auflage die in zeitgenössischen Kunstwerken enthaltene Sozialkritik und stellt eine Verbindung zum aktuell vorherrschenden Zeitgeist her. Die Ausstellung beschäftigt sich mit dem zeitgenössischen Fortschrittsbegriff, in dem sich das Äußern von Hoffnung, Ekstase und Utopia mit dem Bekunden von Zweifel, Angst und Degeneration abwechselt.

Lustwarande ’15
zielt nicht so sehr darauf ab, neue Trends zu zeigen, sondern will eher einen bestimmten Status quo in zeitgenössischer Skulptur aufzeigen, bei dem unterschiedliche Formen, darunter technische Innovationen und Architektur sowie performative Skulptur angesprochen werden. 

Folkert de Jong, Neolithic Skyline, 2015

Alle Arbeiten sind, absichtlich oder unabsichtlich, mit dem Ort und der Zeit verbunden, an dem und in der sie geschaffen wurden und zeigen damit eine große Bandbreite an aktuellen sozialen Fragestellungen und Themen auf.

Wie unterschiedlich diese Themen auf den ersten Blick auch scheinen mögen, auf einer globaleren Ebene und aus aktueller Perspektive sind sie durch die von ihnen geäußerte Sozialkritik gebunden: dabei geht es entweder um Glaube oder Zweifel. Rapture & Pain stellt sich zeitgenössischen Gedanken zum Thema Fortschritt, wo sich der Ausdruck von Hoffnung, Ekstase und Utopia mit Gefühlen von Zweifel, Angst und Dekadenz vermischt, immer wieder auf einer stufenlosen Skala auseinander gehend und wieder zusammen kommend.

Juliana Cirqueira Leite, Blind Spot, 2013

Der Ort

Die Ausstellung wird in der barocken Parklandschaft De Oude Warande gezeigt, ein Garten, der 1712 von dem deutschen Prinzen Wilhelm von Hessen-Kassel, Herrscher über Tilburg und Goirle in Auftrag gegeben wurde. ‘Warande’ kommt von dem französischen Wort ‘varenne’, was soviel bedeutet wie Jagd- oder Lustgarten. Grundlage des Parkdesigns bildet ein sternförmig angeordneter Wald mit Wegen in jedem der vier Quadranten, die in vier unterschiedlichen geometrischen Formen angelegt wurden und somit eine Art Irrgarten erzeugen. Lustgärten dieser Art wurden normalerweise mit Skulpturen von mythologischen Figuren, Grotten, Springbrunnen und Teichen verschönert.  Der Park hat mehrmals den Besitzer gewechselt, bevor er in den 1950er Jahren in den Besitz der Stadt Tilburg überging.

Die Fundament Foundation hat es sich seit 2000 zum Ziel gesetzt, den Park aller drei bis vier Jahre mit einer topaktuellen Präsentation von zeitgenössischer Kunst zu vervollkommnen. Nach vier Auflagen ist die internationale Skulpturausstellung in Tilburg eine der bedeutendsten Ausstellungen unter freiem Himmel in den Niederlanden.

Atelier Van Lieshout, The Burghers, 2013

Teilnehmende Künstler
Atelier van Lieshout, NL - Kevin van Braak, NL - Tim Breukers, NL - Tom Burr, USA - Feipel & Bechameil, LUX/F - Roger Hiorns, GB - Folkert de Jong, NL - Juliana Cerqueira Leite, USA - Gabriel Lester, NL - Wilhelm Mundt, D - Jan van Oost, B - Arne Quinze, B - Ugo Rondinone, CH - Maria Roosen, NL - Daniel Roth, D - Eva Rothschild, IRL - William Tucker, GB/USA

Kurator
Chris Driessen

Lustwarande 15
29.08 – 25.10.2015

Tilburg, Niederlande

www.fundamentfoundation.nl

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