Pascale Marthine Tayou

Mediadaten 2017

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Individuelle und nationale Identität in einer Zeit des globalen Konsums

Pascale Marthine Tayou, Africonda series, 2014 - photo Lorenzo Fiaschi - Courtesy Galleria Continua
Individuelle und nationale Identität in einer Zeit des globalen Konsums

Pascale Marthine Tayou präsentiert seine erste Einzelausstellung in der Serpentine Sackler Gallery in London.

Die Ausstellung des in Kamerun geborenen und in Belgien lebenden Künstlers zeigt neue Arbeiten, die speziell für die Serpentine angefertigt wurden und stellt eine Reihe von Skulpturen und Installationen als Ausdruck einer individuellen und nationalen Identität in einer Zeit des globalen Konsums vor.

Die radikal unterschiedlichen Welten von Kamerun und Belgien überbrückend, hat Tayou seine Laufbahn mit Untersuchung des Gedankens der Identität – ob national, geografisch, finanziell oder emotional – verbracht, mit dem Versuch die Gemeinsamkeiten zwischen uns allen zu finden.” Julia Peyton–Jones und Hans Ulrich Obrist.

Pascale Marthine Tayou, Octopus, 2010 - Boomerang - Serpentine Sackler Gallery - Image © READS 2015

Selbstgemachte Gegenstände und Fundstücke sowie in traditioneller Handwerkskunst hergestellte mysteriöse menschliche Formen und seltsame Wesen - wie die 100 Meter Schlange von Africonda - bestehen aus Materialien wie Stoff, Holz, Plastik, Glas, organischem Material und Abfällen.

Pascale Marthine Tayou ist dafür bekannt, Arbeiten für bestimmte Standorte zu erschaffen und dabei häufig direkt vor Ort beschaffte Fundstücke, aussortierte Gegenstände und Materialien mit kunstfertigem, spielerischem und handwerklichen Geschick miteinander zu verbinden.

Der 1966 in Nkongsamba geborene Tayou ist Autodidakt, der zunächst Jura studierte, bevor er sich entschied stattdessen Künstler zu werden. Er begann mit der Ausstellung seiner Arbeiten Anfang der 1990er Jahre, einer Zeit politischer und sozialer Umbrüche in ganz Westafrika.

Pascale Marthine Tayou - Boomerang, Serpentine Sackler Gallery - Image © READS 2015

Eine abwechslungsreiche Mischung skulpturaler Formen, die im ehemaligen Schießpulverspeicher ausgestellt werden, zeigen Tayous einzigartige visuelle auf Archetypen basierender Sprache. Er widmet sich postkolonialen Fragestellungen in Afrika und untersucht diese, dabei eigene persönlichen Erfahrungen aus seinem Heimatland mit denen von Europa verbindend.

Pascale Marthine Tayou hat an der Biennale in Venedig (2005 & 2009) sowie der Documenta 11 (2002) teilgenommen und präsentierte unter anderen Einzelausstellungen im Kunsthaus Bregenz, MACRO (Rom), MUDAM Luxembourg, Mac Lyon und Malmö Konsthall.

Die Ausstellung wird von den Serpentine Galleries in Zusammenarbeit mit BOZAR, Zentrum für Bildende Kunst in Brüssel, produziert.

Pascale Marthine Tayou
Boomerang
Bis  17.05.2015

Serpentine Sackler Gallery
London, Großbritannien

www.serpentinegalleries.org

www.pascalemarthinetayou.com

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