Ekebergparken

Mediadaten 2017

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Eine öffentliche Erfahrung von Kunst, die Kreativität, Geschichte und Natur verknüpft

James Turrell, Ganzfeld Double Vision, 2013 - photo Florian Holzherr
Eine öffentliche Erfahrung von Kunst, die Kreativität, Geschichte und Natur verknüpft

Ekebergparken ist ein 63 Hektar umfassender öffentlicher Skulpturenpark, der der Stadt Oslo gehört und von der C. Ludens Ringnes Stiftung betrieben wird. Mit seinen 37 Skulpturen und Installationen in seiner Dauerausstellung, stellt er einen wichtigen Beitrag zur öffentlichen Kunstszene Oslos und Norwegens dar.

Die C. Ludens Ringnes Stiftung ist im Jahr 2003 von Christian Ringnes gegründet worden, um eine finanzielle Grundlage für gute Zwecke zu bieten und Gelder zu vergeben, vor allem in den Bereichen Kultur, Kunst, Inspiration und Umweltangelegenheiten. Ihr Hauptaugenmerk liegt auf der Finanzierung und dem Erledigen des Tagesgeschäfts von Ekebergparken in Oslo. Die Art der Schenkung ist in einem umfassenden Vertrag, der Stadt Oslo festgelegt, der mit einem Leitungsplan, den die Stadt beschlossen hat, konform geht. 100 Millionen sollen für die Errichtung des Parks verwendet werden, 100 Millionen dafür, um mindestens 23 Skulpturen zu erwerben und weitere 100 Millionen um die Parkverwaltung und Wartung für einen Zeitraum von 50 Jahren zu gewährleisten.

Elmgreen & Dragset, Dilemma, 2017 - ©BONO, 2017 - photo Florian Holzherr

Ein Kunstkomitee erarbeitet das Konzept des Skulpturenparks und ist für die Auswahl der Werke internationaler und nationaler Künstler verantwortlich, die die Stiftung erwerben und ausstellen solle.

Markus Lüpertzs Judith ist neben Elmgreen & Dragsets Dilemma die neueste Errungenschaft der Kunstsammlung Ekebergparken.

Jenny Holzer konzentrierte sich auf die Tradition des Meißelns, auf Gruben und andere menschliche Spuren in der Oberfläche als sie, gemeinsam mit Ann Carson ihr Cliff Sapho erstellte. Es besteht aus Texten, die in Berge und Steine in der Gegend eingeritzt sind.

Sarah Sze, Still Life with Landscape (Model for a Habitat), 2011-2012 - photo Ivar Kvaal

Dan Graham errichtete eine Glaspavillon auf den Grundmauern des alten Musikpavillons, während James Turrell uns zwei bezaubernde Lichtinstallationen gab, die mit dem Geländer der alten Wasser Reservoirs in Verbindung stehen.

Die Performancekünstlerin Marina Abramovic inszenierte eine Hommage an Edvard Munchs Schrei, in dem sie 270 Bewohner Oslos in eine Schrei-Performanz integrierte.

Andere ortsspezifische Werke umfassen die von norwegischen Skulpteuren wie Gustav Vigeland, Aase Texmon Rygh und Per Inge Bjørlo, so wie die Werke anderer internationaler Künstler: Auguste Rodin, Louise Bourgeois, Sarah Lucas, Sarah Sze, Tony Oursler und George Cutt (unter anderem).

Tony Oursler, Cognitive & Dissonance, 2010-2013 - photo Ivar Kvaal

Das öffentliche Programm Ekebergparkens umfasst geführte Touren ebenso wie pädagogische Programme für Kinder jeden Alters. Darüber hinaus strebt Ekebergparken danach, eine Gegend für die Zusammenarbeit zeitgenössischer Kunstprojekte zu sein. In den Jahren 2015 und 2016 veranstaltete das zeitgenössische Musikfestival Ultima Licht- und Musikveranstaltungen im Park. Verschiedene musikalische Kompositionen wurden sowohl in James Turrells Ganzfeldt/Skyspace und in Dan Grahams Ekeberg Pavilion aufgeführt. Ekebergparken war auch Gastgeber des Performanzfestivals Soppen. Es handelte sich um eine Zusammenarbeit mit Oslo Pilot und dem Künstlerduo Trollkrem.

Eine Gruppe der Mitglieder und Freunde von Sculpture Network kam 2014 im Rahmen des Programms der Scandinavian Experience in den Genuss eines Besuchs von Ekebergparken.

Ekebergparken
Oslo, Norwegen

ekebergparken.com

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