München sorgt für HIGHLIGHTS

Mediadaten 2017

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Es ist wieder soweit – Bereits zum achten Mal kommt die internationale Kunstmesse HIGHLIGHTS nach München und zieht wie jedes Jahr viele Kunstenthusiasten in ihren Bann.

Es ist wieder soweit – Bereits zum achten Mal kommt die internationale Kunstmesse HIGHLIGHTS nach München und zieht wie jedes Jahr viele Kunstenthusiasten in ihren Bann.

Noch bis am Sonntag präsentieren renommierte Kunsthandlungen und Galerien ihre Werke in der kaiserlichen Residenz der bayerischen Hauptstadt.
Trotz der Residenz als Veranstaltungsort, die für ihre Schönheit bekannt ist, bietet sie den Messebesuchern kein einladendes Bild. Bauarbeiten und Gerüste trüben den üblicherweise schönen Anblick des Kaiserhofes.

© copyright HIGHLIGHTS Internationale Kunstmesse München 2017

Aber vom ersten Eindruck sollten sich die Gäste nicht beirren lassen. Denn sobald sie es in die Räumlichkeiten der Kunstmesse geschafft haben, ist dieser anfängliche Eindruck wieder vergessen. Die HIGHLIGHTS wird nämlich auch dieses Jahr ihrem guten Ruf gerecht. Sie bietet vielseitige Einblicke in neue Kunstentdeckungen sowie in Werke, die jegliche Zeitepochen abdecken und für lange Zeit nirgends erhältlich waren. Die HIGHLIGHTS unterscheidet sich durch ihre Größe stark von traditionellen Kunstmessen, bei denen hunderte ausstellender Künstler und Pavillons anzutreffen sind.  Mit nur 38 Kunsthändlern und Galerien schafft die HIGHLIGHTS jedoch eine spektakuläre Kunstmischung aus Werken von der Gotik bis hin zur Gegenwart.

Die Besucher können sich durch diese einzigartigen Meisterstücke in die Welt eines Kunstsammlers versetzen, der eine Leidenschaft für antike Keramikware, expressionistisch Gemälde und schwarz-weiß Fotografien hegt.
Auch wir bei sculpture network haben der HIGHLIGHTS einen Besuch abgestattet. Wir haben dabei unseren Fokus auf unser Lieblingsthema, die gegenwärtige dreidimensionale Kunst, gesetzt. Leider konnten wir nur sehr wenige Werke dieser Kunstform antreffen.

Dies ist auch Katja Ott, Gründungsmitglied von sculpture network und Direktorin einer der ausstellenden Galerien, BECK & EGGELING International Fine Art, aufgefallen.

Bertozzi & Cassoni

Ihre Galerie repräsentiert viele Künstler, die auf dreidimensionale Kunst spezialisiert sind. Dazu gehört sogar ein Skulpturenpark mit Werken von Magdalena Abakanowicz, Bernhard Heiliger, Xavier Mascaró, Morio Nishimura und Manolo Valdés in Dortmund. An der HIGHLIGHTS präsentieret die Galerie Keramikwerke vom italienischen Duo Bertozzi & Cassoni.

Katja Ott hat sich in einem Interview mit sculpture network über die geringe Anzahl dreidimensionaler Werke an der HIGHLIGHTS geäußert.

Frau Ott, was könnten die Gründe sein, dass nur wenige Skulpturen bei der HIGHLIGHTS ausgestellt werden?
Das ist eine spannende Frage. Skulpturen sind schwer zu transportieren und brauchen viel Platz. Natürlich ist es einfacher ein Bild an die Wand zu hängen als den Transport und das Aufstellen einer Skulptur zu organisieren.

Bertozzi & Cassoni

Hat es vielleicht auch etwas mit dem Markt zu tun?
Das glaube ich nicht, auch wenn es wirklich nicht immer so einfach ist Skulpturen zu verkaufen. Das ist der Grund, weshalb Bildhauer nicht von vielen Galerien ins Portfolio aufgenommen werden. Wir bei BECK & EGGELING haben jedoch einige Künstler, die sogar Skulpturen im Freien errichten. Es ist faszinierend zu sehen, wie unterschiedliche Materialien ganz verschiedene Effekte erzeugen können. Das geht von Bronze über Eisen bis zu Aluminium.

Haben Sie Kunstsammler, die auf Skulpturen spezialisiert sind?
Nicht wirklich. Normalerweise ist es eine Mischung. Diese widerspiegelt auch die Sammlung, die wir in unserer Galerie anbieten. Wir haben zu etwa 70% Gemälde und zu 30% Skulpturen. Dieses Verhältnis zeigt, was meistens gekauft wird. Es ist schwierig zu sagen, warum das so ist. Aber es hat sicherlich auch mit den Künstlern selbst zu tun: Schaffer von dreidimensionaler Kunst brauchen mehr Platz in ihren Studios und müssen ein längeres und auch schwierigeres Ausbildungstraining absolvieren. Die Fertigung einer Skulptur ist außerdem schwere körperliche Arbeit, die mehr Energie von den Künstlern abverlangt als bei der Malerei oder Fotografie.

Trotz der geringen Anzahl dreidimensionaler Kunst an der HIGHLIGHTS lohnt es sich in den Augen von sculpture network, dieser unkonventionellen Kunstmesse noch bis am 29. Oktober einen Besuch abzustatten. Wir empfehlen auch einen Blick in den Katalog über die HIGHLIGHTS zu werfen. Das glänzende Magazin verstärkt das Gefühl, sich in einer Welt eines Kunstsammlers zu befinden.

Weitere Galerien, die gegenwärtige Skulpturen präsentieren, sind:  
Galerie Koch con Hannover mit Werken von Damien Hirst und Tony Cragg
Galerie von Vertes von Zürich: Joan Miró, John Chamberlain, Henry Moore, Baltasar Labo
Galerie bei der Albertina Zetter, Wien: Joannis Avramidis
Galerie Utermann - W. Utermann KG: Norbert Kricke
Florian Sundheimer Kunsthandel, München:  Norbert Kricke

HIGHLIGHTS – Internationale Kunstmesse München
25. – 29. OKTOBER 2017
Residenz München
Eingang Hofgarten, Residenzstr. 1
80333 München

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