"PERSONAL STRUCTURES: Open Borders"

Mediadaten 2017

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In unserem letzten Artikel über die Ausstellung „Personal Structures“ berichten wir über Kunstwerke, die im Giardini Marinaressa und in San Sevolo zu sehen sind.

In unserem letzten Artikel über die Ausstellung „Personal Structures“ berichten wir über Kunstwerke, die im Giardini Marinaressa und in San Sevolo zu sehen sind.

Bis zum 23. November haben Besucher noch die Gelegenheit die Ausstellung, die im Rahmen der Biennale Venedig läuft, zu besuchen.

Wie in den Palazzi Bembo und Mora sind auch diese ausgestellten Werke persönliche Interpretationen zu den Begriffen Time-Space-Existence und zeichnen sich durch eine Vielgestaltigkeit aus, die ihresgleichen sucht. Denn trotz des gleichen Zugangs zu Informationen und Wissen, zeigt sich besonders hier, dass die zeitgenössische Kunst große Unterschiede und verschiedenste Herangehensweisen aufweist. Heutzutage spielen Begriffe wie „das Selbst“ und „die Anderen“ eine essentielle Rolle im Umgang mit Vorstellung von der eigenen Existenz sowie von Menschen und Kulturen. Begriffe, die unumgänglich scheinen, da sie einen Rahmen für Identitätsbildung und Zugehörigkeit schaffen, im selben Moment jedoch imaginäre Grenzen ziehen. Die Mission des European Cultural Center, Veranstalter der Ausstellung, erscheint unverzichtbarer denn je, denn in Venedig treffen europäische und nicht-europäische Kulturen aufeinander. Die Interaktion, die in diesem Kontext zwischen den Werken, aber auch mit dem Betrachter entsteht, eröffnet eine kritische Perspektive auf das eigene Leben und das der anderen. Mit offenem und interessiertem Blick den Unterschieden, Gemeinsamkeiten anderer Menschen und Kulturen begegnen - diese Botschaft, so hoffen die Veranstalter, wird jeder Besucher mit nach Hause nehmen.

Giardini della Marinaressa

Gerard Kuijpers

Dancing Stones

Schwarzer schwerer Stein lastet auf einer Metalkonstruktion. Die Leichtigkeit des Steins, der sich wie eine Feder zu bewegen und im Wind zu tanzen scheint, steht im deutlichem Widerspruch zu unserem rationalen Denken, das angesichts des über 300 Kilo schweren Steins unweigerlich gewohnte Seh- und Denkmuster infrage stellen muss. Es ist genau dieses Paradox, das der Künstler hervorrufen möchte.
 

Yeo Chee Kiong

Ideal Lady Series (A Beauty Centre)

Die Serie „Ideal Lady Series“ provoziert Gedanken rund um das Schönheitsideal. Sie sind Teil einer größeren Werkkomplexes „A Beauty Centre“, das sich mit Vorstellungen von Schönheit beschäftigt.
Gegenüber stehen sich schlanker silbernen Stahl, der Perfektion ausstrahlen möchte und eine pinken Skulptur, die an einen voluminösen, weichen weiblichen Körper erinnert und mit Fettleibigkeit assoziiert werden kann. In beiden Formvarianten sucht die Künstlerin den Ausdruck einer Hyper-Künstlichkeit.

Isabela Lleo Castells

MEERESSCHAUM

Ist der Titel von fünf Bronzeskulpturen.
Der archaische Auftrag  ist  Gedanken über Wasser und deren Bewegung in die geheimnissvolle Leere des Raumes zu übermitteln. Die Linien erwägen die Vielgestaltigkeit der Bewusstseinsentwicklung, sie ähneln den Krümmungen des Gehirns und sich verändernden Formen wie Meeresschaum.
Sie benutzt die abstrakte Sprache der Natur.
Die Absicht dieser Installation ist Türen zu öffnen im allgemein Bewusstsein über die aktuelle Problematik der Erhaltung der Erde in einem für die Menscheit bewohnbaren  Zustand und die kulturelle Übertragung.

Tobi Möhring

Evil Eye

Die Installation „Evil Eye“ besteht aus zwei Teilen. Hinter einer überdimensionierten Hand, verstecken sich zwei Figuren. Durch ein Loch in der Hand lassen sich die zwei Figuren erblicken. Die Hand ist erhoben und erinnert an die typische Geste eines Stoppschildes, aber auch an ein Symbol für Schutz vor dem „bösen Blick“. Die Installation spricht Diskrimination und Gewalt gegen Transgender an.

San Servolo

Harry Schaffer

Barbed Circle

„Barbed Circle“ ist eine metaphorisches Objekt,  das das Thema „Ausschluss“ aufgreift, ein Thema das das derzeitige politische und soziale Klima bestimmt. Der Kreis lässt sich mit Ganzheit und Vollkommenheit, Freundschaft und Offenherzigkeit assoziieren. Das Material jedoch ist aus Stacheldraht, es kann abweisen oder verletzen und verkörpert Ablehnung, Hindernis, Feindlichkeit und Exil. Harry Schaffer möchte diese Ambivalenz der verschiedenen Bedeutungsebenen untersuchen, die den Betrachter konfrontieren.

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