XII. Internationales Forum

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Kröller Müller Museum

Sculpture lives on: from modernism to globalization

Den Haag / Otterlo, Niederlande

Kröller Müller Museum
3.– 5. Oktober 2013

Keynote speaker: Judith Collins (ehem. Kuratorin Tate London)
Kuratorin: Anne Berk

sculpture network's Internationales Forum ist eine Möglichkeit für Kuratoren/innen, Künstler/innen, Kunsthistoriker/innen, Galeriesten/innen, Sammler/innen und Kunstfreunde sich zu treffen, auszutauschen und ihr Wissen über zeitgenössische Skulptur zu erweitern.


Lesen Sie unsere beiden Nachberichte zum Internationalen Forum in den Niederlanden:

  • Zusammenfassung der Vortragsinhalte von Anne Berk, Kuratorin des Forums jetzt lesen
  • Eindrücke vom Besichtigungstag von Antoinette van Meurs und Frank van der Ploeg jetzt lesen

Riyas Komu, Beyond gods 2011
Heri Dono, Political clowns
Eylem Aladogan: Before Departure (all my changes were there)
Nick Ervinck, IKRAUSIM



Impressionen Donnerstag, 3. Oktober

Ausstellung "Contemporary Russian Sculpture"
Impressionen Donnerstag, 3. Oktober
Auditorium Museum Beelden aan Zee
Abendessen "Strandrestaurant De Waterreus"

Impressionen Freitag, 4. Oktober

Auditorium Kröller-Müller Museum
Impressionen Freitag, 4. Oktober
Abendessen Restaurant De Koperen Kop


Das Kröller Müller Museum feierte sein 75. Jubiläum mit einer Ausstellung von 75 ikonischen Kunstwerken, wie beispielsweise Brancusis "The Beginning of the World" von 1924. Die Konferenz griff die Jubiläumsausstellung auf.

Im 20. Jahrhundert führte das Streben nach dem Neuen und der Fortschrittsglaube zur abstrakten Kunst und schließlich zu einer Idee, die keine Verkörperlichung mehr brauchte. War dies das Ende der Skulptur?

Die Skulptur entwickelt sich im 21. Jahrhundert in unterschiedliche Richtungen weiter. Ob an Traditionen angeknüpft wird oder neue digitale Techniken genutzt werden, die zeitgenössische Skulptur globalisiert sich durch die zunehmende Mobilität und das Internet.

Referenten:

Jaap Bremer (NL), Kröller-Müller Museum
Judith Collins (GB), Tate London
Riyas Komu (IND), Künstler
Eylem Aladogan (NL), Künstlerin
Nick Ervinck (BEL), Künstler
Heri Dono (INA), Künstler

Vorträge

Impressionen Samstag, 5. Oktober

Impressionen Samstag, 5. Oktober

Besuch der Ateliers des Künstlerkollektivs Atelier Van Lieshout, Rotterdam:

Gegründet wurde das Kollektiv von Joep van Lieshout, der für seine Installationen und Modelle international Anerkennung erhielt. In seinen Werken thematisiert er gängige Machtstrukturen und unsere Art zu leben.
Joep van Lieshout gab uns persönlich einen Einblick in seine Arbeitsweise und führte uns durch die riesigen Ateliers in der Nähe des Rotterdamer Hafens. Insgesamt 20 Assistenten aus aller Welt sind damit beschäftigt seine Werke umzusetzen. Dies war in der Vergangenheit ganz normal, heutzutage ist es eher außergewöhnlich.

sundaymorning ekwc, Den Bosch, früheres European Ceramic Work Centre (KWC):

Direktor Ranti Tjan stellte uns in einer Power Point Präsentation Werke vor, die hier in der Vergangenheit entstanden sind. Viele international renommierte Bildhauer, Keramiker und Designer haben schon hier gearbeitet, darunter Tony Cragg, Bhupen Kakar, Alexander Brodsky & Ilya Utkin, Mark Manders, Jun Kaneko, Hans van Bentem und Heringa/Van Kalsbeek. In kleinen Gruppen sprachen wir mit den dort arbeitenden Künstlern. Sie berichteten uns von ihren Erfahrungen im Umgang mit den Werkstoffen Ton und Keramik. Bei der Führung durch die Keramik-Workshops wurden uns die verschiedenen Arbeitsplätze, die großen Öfen und die technischen Hilfsmittel für die Tonverarbeitung vorgestellt und wir besichtigten die Gäste-Ateliers.


Sander Alblas

Besuch FABLAB Noordbrabant Werkstatt, Den Bosch:

Computer Aided Design and Manufacturing (CADCAM) eröffnet neue Wege zur Schaffung von Skulpturen.
FABLAB, die Partner von Sundaymorning@EKWC ist, hilft  Künstlern, digitale Möglichkeiten und analoges Handwerk miteinander zu verbinden und das vor allem mit Schwerpunkt auf das Material Ton. Dort machte uns Sander Alblas mit den Herausforderungen des digitalen Designs und des 3D-Prints vertraut. Er gab uns einen Einblick in die verwendete Software und zeigte uns die Maschinen und Einrichtungen, sowie die Ergebnisse aus vergangenen Projekten.





DordtYart, Dordrecht:

Die Mäzenin Lyda Vollebregt hat in einer ehemaligen Schiffswerft einen kreativen Arbeitsort für Künstler geschaffen und bietet dort auch Residencies für ausländische Künstler an. Jedes Jahr werden 10 niederländische Künstler ausgewählt, die mit Hilfe von jüngeren Kollegen Auftragswerke schaffen. Besucher können den Entstehungsprozess verfolgen und mit den Künstlern ins Gespräch kommen.
Lyda Vollebregt erzählte uns persönlich von der Entstehung dieses Ortes und ihren Beweggründen für dieses Projekt. Anschließend hatten wir die Möglichkeit, in kleinen Gruppen mit einigen der dort arbeitenden Künstler über ihre Werke zu sprechen.


Künstlerpräsentationen - 90 Sekunden pro Mitglied

Zehn 90-Sekunden-Präsentationen von Mitgliedern von sculpture network, die von einem stand-up Kommentar bis hin zu einer musikalischen Saxophon Darbietung reichten.

Präsentationen von:

  • Viel Bjerkeset Anders (Norwegen)
  • Marc Erismann (Schweiz)
  • Jan Glisman (Deutschland)
  • Martina Lauinger (Schweiz)
  • Gudrun Nielsen (Island)
  • Marcia Raff (USA)
  • Thomas Rappaport (Deutschland)
  • Brele Scholz (Deutschland)
  • Coen Vernoij (Niederlande)
  • Karel Vreeburg (Deutschland)


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