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Donnerstag, 3. Oktober

Eröffnung: Museum Beelden aan Zee, Scheveningen - Den Haag
Beginn: 17:30

Einführung von Jan Teeuwissen, Museumsdirektor und Besuch der Ausstellung "Contemporary Russian Sculpture"

Freitag, 4. Oktober

Konferenztag: Kröller Müller Museum, Otterlo
Beginn: 10:15

Das Kröller Müller Museum feiert sein 75. Jubiläum mit einer Ausstellung von 75 ikonischen Kunstwerken, wie beispielsweise Brancusis "The Beginning of the World" von 1924. Die Konferenz greift die Jubiläumsausstellung auf und beschäftigt sich mit folgenden Themen:

Im 20. Jahrhundert führte das Streben nach dem Neuen und der Fortschrittsglaube zur abstrakten Kunst und schließlich zu einer Idee, die keine Verkörperlichung mehr brauchte. War dies das Ende der Skulptur?

Die Skulptur entwickelt sich im 21. Jahrhundert in unterschiedliche Richtungen weiter. Ob an Traditionen angeknüpft wird oder neue digitale Techniken genutzt werden, die zeitgenössische Skulptur globalisiert sich durch die zunehmende Mobilität und das Internet.

Keynote Speaker:
Judith Collins, Großbritannien, ehem. Kuratorin der Tate London und Autorin des Standardwerks "Sculpture Today" (Phaidon, 2007)

Referenten:

  • Jaap Bremer, Niederlande, ehem. stellvertretender Direktor des Kröller Müller Museums
  • Defne Ayas, Niederlande, Direktor von Witte de With
  • Eylem Aladogan, Niederlande, Künstlerin
  • Nick Ervinck, Belgien, Künstler
  • Heri Dono, Indonesien, Künstler
  • Riyas Komu, Indien, Künstler und Gründer der 1. Art Biennale Indien


Pausen bieten Gelegenheit zum Networking und zum Besuch der Ausstellung und des Skulpturenparks. In dieser Zeit besteht zudem die Möglichkeit im Showroom die Kataloge und Publikationen von sculpture network Mitgliedern anzusehen und sich auszutauschen.

Abends: Offizielles Konferenzabendessen in Otterlo.

Samstag, 5. Oktober

Besichtigungstag: Skulptur erleben
Beginn: 10:30 (Abfahrt Bus am Konferenz- Hotel)

Atelier Van Lieshout, Rotterdam
Wir beginnen den Tag mit einem Besuch in den Ateliers des Künstlerkollektivs AteliervanLieshout. Gegründet wurde das Kollektiv von Joep van Lieshout, der für seine Installationen und Modelle international Anerkennung erhielt. In seinen Werken thematisiert er gängige Machtstrukturen und unsere Art zu leben.
Joep van Lieshout wird uns persönlich Einblick in seine Arbeitsweise geben und uns durch die riesigen Ateliers in der Nähe des Rotterdamer Hafens führen. Insgesamt 20 Assistenten aus aller Welt sind damit beschäftigt seine Werke umzusetzen. Dies war in der Vergangenheit ganz normal, heutzutage ist es eher außergewöhnlich. Wie wurde er so erfolgreich?

sundaymorning ekwc, Den Bosch
Unsere nächste Station ist sundaymorning@EKWC, das frühere European Ceramic Work Centre (KWC). Direktor Ranti Tjan stellt uns in einer Power Point Präsentation Werke vor, die hier in der Vergangenheit entstanden sind. Viele international renommierte Bildhauer, Keramiker und Designer haben schon hier gearbeitet, darunter Tony Cragg, Bhupen Kakar, Alexander Brodsky & Ilya Utkin, Mark Manders, Jun Kaneko, Hans van Bentem und Heringa/Van Kalsbeek. In kleinen Gruppen werden wir mit den derzeit dort arbeitenden Künstlern sprechen. Sie werden uns von ihren Erfahrungen im Umgang mit den Werkstoffen Ton und Keramik berichten.

Ton ist ein flexibles, ewiges, aber auch zerbrechliches Material, das aus der Natur gewonnen wird und farbig glasiert werden kann. Es schrumpft mit der Zeit und muss deshalb in Öfen gebrannt werden. Das hat Auswirkung auf die Größe der Werke; sie müssen in die Brennöfen passen.
Bei der Führung durch die Keramik-Workshops bekommen wir die verschiedenen Arbeitsplätze, die großen Öfen und die technischen Hilfsmittel für die Tonverarbeitung vorgestellt und besichtigen auch die Gäste-Ateliers.

FABLAB, Den Bosch
Computer Aided Design and Manufacturing (CADCAM) eröffnet neue Wege zur Schaffung von Skulpturen.
Wir besuchen die FABLAB Noordbrabant Werkstatt, die Partner von Sundaymorning@EKWC ist. Dort macht uns Sander Alblas mit den Herausforderungen des digitalen Designs und des 3D-Prints vertraut. Er gibt uns einen Einblick in die verwendete Software und zeigt uns die Maschinen und Einrichtungen, sowie die Ergebnisse aus vergangenen Projekten. FABLAB hilft Künstlern, digitale Möglichkeiten und analoges Handwerk miteinander zu verbinden und das vor allem mit Schwerpunkt auf das Material Ton.

DordtYart, Dordrecht
Die Mäzenin Lyda Vollebregt hat in einer ehemaligen Schiffswerft einen kreativen Arbeitsort für Künstler geschaffen und bietet dort auch Residencies für ausländische Künstler an. Jedes Jahr werden 10 niederländische Künstler ausgewählt, die mit Hilfe von jüngeren Kollegen Auftragswerke schaffen. Besucher können den Entstehungsprozess verfolgen und mit den Künstlern ins Gespräch kommen.

Lyda Vollebregt wird uns persönlich von der Entstehung dieses Ortes und ihren Beweggründen für dieses Projekt erzählen. Anschließend haben wir die Möglichkeit, in kleinen Gruppen mit einigen der dort arbeitenden Künstler über ihre Werke zu sprechen.


90 seconds on sculpture: zum Abschluss präsentieren Künstlermitglieder von sculpture network Ihre Werke.


Rückkehr nach Scheveningen ca. 23:00.

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