Sculpting Nature: LandArt, EcoArt and BioArt

Förderer

Eindrücke unserer Teilnehmer

"… It was great. What a nice people. Very inspiring and a lot of networking. The organisation was perfect! I enjoyed every second." - Bert Schoeren (Künstler, Niederlande)


"Danke für die schönen Erfahrungen, die wir mit Ihrer Hilfe machen konnten." - Volker Schweinsfurt (Künstler, Deutschland) ("Thanks for the nice experiences we could make with your help.)"

"… it was a great forum, very well organized. I am very happy to have participated and have met so many wonderful people." - Iraida Cano (Künstlerin, Spanien)


"…Thank you for organizing an amazing few days in Antwerp." - Lilian Cooper (Künstlerin, Niederlande)

Kooperationpartner

Nähere Informationen


Biografien der Referenten

Jef Faes BE 7-keto-trans-2, co-produced with bees, Verbeke Foundation

Seit Jahrhunderten haben Künstler die Natur auf Leinwand dargestellt.
Die Natur war der Lehrer der Künste (Artis Magistra) und die Herausforderung bestand darin, sie wirklichkeitsgetreu zu kopieren. Jedoch haben sich diese Rollen verändert. In Landschaftsbildern sah der Betrachter die Natur von außen. Die Natur war bedrohlich für den Menschen und am besten aus sicherer Entfernung betrachtet, wie durch ein Fenster, welches der Rahmen verkörperte.  Allerdings haben sich diese Rollen verändert. Mit dem Aufkommen der Konsumgesellschaft und dem Wachstum der Bevölkerung wurde die Umwelt ein präsentes Thema. Im Jahr 1972 warnte der Club of Rome vor ökologischen Problemen. Im Jahr 2000 betitelte der niederländische Physiker Paul Crutzen das 21. Jahrhundert als das Anthropozän. Der Mensch wurde zu einem wichtigen Einflussfaktor auf geologische Prozesse. Bedroht die Menschheit die Natur? Oder wird die Natur überleben und stattdessen die Menschheit aussterben? In der Zwischenzeit entwickelte die Biotechnologie Techniken um unsere Gene, die Bausteine des Lebens, zu manipulieren. Das wirft moralische Fragen auf. Wie weit wollen wir noch gehen und haben wir die Kontrolle darüber? 

NILS – UDO, AUTUMN RAFT IX, Chestnut branches with the bark removed and Douglas pine trunks, Vallée de la Creuse, France, 2012

Vor diesem Hintergrund verwenden Künstler natürliche Materialien -  physisch interagierend und mit der Natur verknüpft. Land Art entstand in den 1960er Jahren. Pioniere wie Robert Smithson, Michael Heizer oder Walter de Maria arbeiteten mit und in der Natur, oft in trostlosen, weit von der Zivilisation entfernten Landschaften. Eco Künstler wollen ökologisches Bewusstsein schaffen; schon 1965 forderte Alan Sonfist in der Steinwüste New Yorks einen Platz für die Natur zurück (Time Landscape 1965-1978-present) gefolgt von zum Beispiel Agnes Denes, welche ein Weizenfeld in der Steinwüste von New York anpflanzte (Weizenfeld – Eine Konfrontation, 1982) oder Joseph Beuys, der im Jahr 1982 7000 Eichen auf der Documenta 7 pflanzte.
Bio Künstler arbeiten mit lebenden Gewebekulturen, lebenden Organismen und Lebensprozessen in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern und lösen somit Diskussionen über die Ethik der Biotechnologie aus. Den Ausdruck ‚Bio Kunst‘ prägte Eduardo Kac im Jahr 1997 mit Alba, einem grün fluoreszierendem Kaninchen, das angeblich in einem französischem Labor mit den Genen einer Qualle geprägt wurde.


Anne Berk, Kuratorin des sculpture network XIV. Internationalen Forums

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